in Ense-Halle, Bad Wildungen
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel... das oder etwas ähnliches wird sich zumindest Vipers Trainer Zoran Radojevic gedacht haben, nach dem seine Mannschaft den PSV Recklinghausen am vergangenen Wochenende mit 36:24 aus der Ense-Halle geworfen hat. Zwar war der Coach sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung, dennoch ging sein Fokus direkt auf die Partie dieser Woche, in der die Vipers morgen Abend, Samstag den 31.01.26, um 19 Uhr die HSG Rodgau Nieder-Roden empfangen.
Radojevic bezeichnet das Spiel gegen Rodgau als "nächstes Finale" und betont, dass man "den Gegner nicht unterschätzen" werde. Dafür will er vor allem die zuletzt gezeigten Schwächen zum Start der zweiten Halbzeit in den Griff kriegen. "So leicht wie der Sieg auf dem Papier vielleicht aussah war er letztlich nicht. Wir hatten wieder Probleme in der zweiten Halbzeit und wissen, dass wir in diesem Abschnitt deutlich besser spielen müssen", so der Serbe über den Sieg gegen den Polizeisportverein. Rodgau sei trotz der bisher nur 3 gesammelten Zähler ein gefährlicher Gegner, der seine 3 Punkte alle auch auswärts erzielt hat. "In allen Spielen die sie verloren haben, haben sie mindestens 35-40 Minuten mitgehalten", mahnt er weiter, erwartet aber, dass sein Team "bereit ist für das Spiel" und hofft auf viele Fans.
Torhüterin Lisa-Marie Rehbein betont, dass man sich "diese Woche wieder gut vorbereitet" habe und sowohl "Angriff als auch Abwehr" hat ausbauen können. Ebenso zeigt Sie sich selbstbewusst, dass die Vipers "auf die Leistung der letzten Wochen aufbauen können und mit viel Rückenwind und lautstarken Fans in der Halle die 2 Punkte in Bad Wildungen behalten werden"
Bild: Alexander Rebs