Vipers-News

Mit zwei Siegen ins neue Jahr

Die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen Vipers haben ihre ersten beiden Spiele im Jahr 2026 gewonnen. Gegen den TB Wülfrath gab es zum Hinrundenabschluss einen 27:31 Auswärtssieg beim Debüt des neuen Cheftrainers Zoran Radojevic. Eine Woche später folgte gegen die Bundesligareserve des 1.FSV Mainz 05 ein 22:25, ebenfalls Auswärts. Dabei konnte die Mannschaft um Weyh, Thorn, Merck und Co. den vor der Winterpause angedeuteten Trend einer verbesserten Defensive bestätigen.

"Eine wirklich gute Offensivleistung" bescheinigte Radojevic seiner Mannschaft nach dem Spiel gegen Wülfrath, für das er mit seiner Mannschaft nicht viel Vorbereitungszeit hatte. Lediglich ein Testspiel gegen die Handballerinnen der HSG Twistetal und eine Handvoll Trainingseinheiten dienten zur Vorbereitung. Trotz der guten Leistung waren ihm die 27 Gegentore "ein bisschen" zu viel, woran er in der Trainingsarbeit vor dem Spiel gegen Mainz arbeiten wollte. Dennoch zeigte er sich stolz über die Mentalität seiner Mannschaft, die "trotz der Probleme die wir haben, mit Verletzungen und kleinem Kader einen Weg gefunden hat, dieses Spiel zu gewinnen". Auch Kapitänin Nele Weyh zeigte sich nach "ein paar Problemen" zu Beginn der Partie insgesamt zufrieden mit der Leistung und hob besonders die individuelle Klasse von Turid Hartloff und die Kaltschnäuzigkeit von Hua-Lu Kuilboer vom 7-Meter-Punkt hervor, die besonders dabei geholfen haben, das Spiel zu gewinnen. Ebenfalls bedankte sie sich bei Mia Kellner, die im Tor aushalf.

Die Trainingsarbeit in der Defensive vor dem Spiel gegen Mainz hat sich dann ebenfalls voll ausgezahlt, denn so konnten die Badestädterinnen ein Spiel gewinnen, in dem Sie in der zweiten Hälfte 13 Minuten lang keinen Treffer erzielten. Generell schienen die Vipers in diesem Spiel irgendwie mit leicht angezogener Handbremse zu spielen, ein Eindruck, den der Coach im Nachgang der Partie in der Zeitung bekräftigte. Man müsse "bei dem sehr kleinen Kader mehr mit unseren Kräften haushalten und ich möchte, dass wir unser Spiel besser kontrollieren", so Radojevic gegenüber der WLZ. 

Nun steht für die Vipers das erste Heimspiel im Jahr 2026 an und mit dem PSV Recklinghausen kommt direkt der amtierende Tabellenführer in die Ense-Halle. Spielmacherin Turid Hartloff spricht von einer "guten Vorbereitung auf das Spiel". "Recklinghausen hat gute Werferinnen und ein gutes Zusammenspiel am Kreis. Das erste Spiel gegen Sie war wirklich eng, das erwarte ich von diesem Spiel ebenfalls. Deshalb hoffe ich, dass viele Fans kommen werden und uns helfen, die zwei Punkte zu Hause zu behalten", so die Norwegerin. 

Die Vipers und Recklinghausen trennen lediglich zwei Punkte in der Tabelle, die Fans können sich also direkt zu Beginn des Jahres auf ein Spitzenspiel freuen. Anwurf in der Ense-Halle ist am Samstag, den 24.01.25, um 19 Uhr. 

Bild: Alexander Rebs

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