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Vipers-News

HSG Bad Wildungen Vipers und Tessa Bremmer beenden die Zusammenarbeit

Am gestrigen Abend musste die Vipers-Geschäftsführung eine mehr als schwierige Entscheidung bekanntgeben: Die HSG Bad Wildungen und Trainerin Tessa Bremmer gehen fortan getrennte Wege.

„Persönlich und im Namen der HSG Bad Wildungen Vipers möchte ich mich ausdrücklich bei Tessa für den jahrelangen Einsatz und Beitrag zur Entwicklung, dem Aufbau und Erfolg der Vipers und dem Handball in Bad Wildungen bedanken“, bestätigt Uwe Gimpel die Veränderung auf der Trainerbank. Vor gut 9 Jahren hat Tessa Bremmer die Vipers in einer schwierigen Phase mit einer Ausnahmegenehmigung der HBF parallel zu ihrer Trainerinausbildung übernommen und die Vipers stets in der ersten Liga gehalten, junge Talente erfolgreich an die Bundesliga herangeführt und viele Spielerinnen sportlich deutlich weiterentwickelt. Egal mit welcher Kaderzusammenstellung, das Team der Vipers hat sich unter Tessa als kämpferische und willensstarke Mannschaft einen Namen in der Bundesliga gemacht. Eines der Highlights in ihrer Amtszeit war sicherlich die Teilnahme am Final4 im Jahr 2018.

Diese – gerade nach dieser Historie – wohl schwierigste Entscheidung für die Verantwortlichen der Vipers hat sich keiner der Beteiligten leicht gemacht und fiel nach intensiven internen Gesprächen und Bewertungen. Der VfL Bad Wildungen schließt sich als Gesellschafter mit dem größten Stimmanteil dieser Entscheidung an und trägt diese mit. Insbesondere vor dem Hintergrund der anstehenden strukturellen Veränderungen und im Hinblick auf die kommende Spielzeit sah man die Notwendigkeit für diesen Schritt. Dass der Zeitpunkt nach dem Erfolg am Wochenende gegen den Tabellennachbarn Zwickau mehr als unglücklich ist, steht außer Frage, konnte die anstehende Entscheidung aber nicht ändern.

Für die Verantwortlichen heißt es nun vorerst noch enger zusammenzurücken und die entstandene Vakanz zu überbrücken. Sportlich übernimmt bis auf Weiteres Co-Trainer Mart Aalderink die Verantwortung und wird als Interims-Trainer den Spiel- und Trainingsbetrieb leiten.

Foto: artsburg

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